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Aus Chiemgau-Zeitung vom
Unterwössen | Volksschul-Direktor Biersack kommt in die Wechseljahre und geht nach Grassau
Jul 31st, 2010 | by lukk | Rubrik: Nachlese, öUnterwssen
Bild der Volksschule Unterwössen, von Schülern gemalt, dem Rektor Biersack zum Abschied
Unterwössen. Unter dem Motto “Wechseljahre” stand die Verabschiedung des Direktors Klaus Biersack von der Volksschule Unterwössen in der Turnhalle Unterwössen. Doch wechselt der nicht zu seiner Leidenschaft, dem Motorrennsport. Nach – wie Biersack sagt – den schönsten Jahren seines Lehrerdaseins in Unterwössen bleibt er dem Tal und seinen Schülern als Direktor des neuen Mittelschulverbundes für das Achental in Grassau auch zukünftig verbunden.
Über 200 Schüler, das Lehrerkollegium, ehemalige Kollegen, die Honoratioren aus den Orten Unterwössen, Reit im Winkl und Schleching waren zur Abschiedsfeier gekommen. Das Kinderorchester, das aus einer von Biersack mit geförderten Initiative “Klasse musiziert” entstanden ist, stimmte auf die Feier ein. Standesgemäß fuhr dann Direktor Biersack unter Motorengedröhn aus den Lautsprechern auf einem Bobby-Car in die Halle und drehte unter heftigem Beifall und Gelächter noch zwei Extra-Runden.
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Viel Gelächter gab es bei der Rede des Kollegen, Freundes und Nachfolgers Otto Manzenberger. Auch der scheidende Direktor der Volksschule Unterwössen Klaus Biersack (erste Reihe, links, daneben Ehefrau und Zwillingsbruder) lachte kräftig mit. Empfangen wurde er vom engen Mitarbeiter, Freund und auch Nachfolger, dem derzeitigen Konrektor Otto Manzenberger. Der ließ in seiner humorvollen Rede die acht Jahre Biersacks an der Volksschule Revue passieren. Der Mann Biersack, der sich schon in der Schule Niedernfels einen Namen als Manager gemacht hatte, wurde buchstäblich in Unterwössen ins kalte Wasser geworfen, denn just zum Amtsantritt ließ das Hochwasser 2002 das Untergeschoss der Schule absaufen. Da habe es nicht lange gedauert, dass sich der neue Mann zu Recht gefunden habe. In Folge habe er sich als äußerst umtriebig erwiesen und Biersack sei für alle, immer ein Direktor zum Anfassen gewesen. Die Schüler liebten ihn für seinen Humor, seine Musikalität, seine Sachkunde aber vor allem seine Empathie, die Kunst sich in den Gegenüber hinein zu versetzen und mit ihm zu fühlen. Denn für Biersack habe immer die Hauptsache im Mittelpunkt seines Wirkens gestanden und das sind in einer Schule nun einmal die Schüler. Gern erinnere er sich, Manzenberger, an die Fußballturniere mit den Schülern und den denkwürdigen einmaligen 1. Platz der Lehrer in 2003. Da seien die Medienpreise, die die Schule errungen habe, das Kunstprojekt auf dem Schulvorplatz mit Andreas Kuhnlein. In 2005 beim großen Hochwasser habe Biersack mit den Hauptschülern eine Hilfe für geschädigte Unterwössner Haushalte geleistet. Im unabhängigen Bewertungsverfahren habe die Volksschule Unterwössen Bestnoten erhalten. 2008 sei ein großes Projekt Afrika an der Schule veranstaltet worden. 2009 standen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen der Schule an und der Förderverein sei gegründet worden und 2010 seien jetzt Meilensteine für den Umbau des Schulsystems im Achental zu einem Mittelschulverbund gesetzt worden.
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Der bekennende Motorsportfan Klaus Biersack fährt zu seiner Verabschiedung zu den Festgästen ein
Die Volksschule Unterwössen sei jetzt als einzige Ihrer Art in Bayern für ein europäisches Schulprojekt zur Völkerverständigung ausgewählt. Direktor Biersack werde sagen, all das habe er nicht zu verantworten, dass sei dem überaus engagierten Schulkollegium und kompetenten Ansprechpartnern außerhalb der Schule zu danken. Damit habe er zwar recht, schmunzelte Manzenberger, aber ohne diesen Ideengeber Biersack, den unermüdlichen Rackerer, den angesehenen Repräsentanten nach außen, den freundschaftlichen Kollegen und kompetenten Lehrer nach innen, wäre das nie so zu erreichen gewesen. Manzenberger dankte dem scheidenden Rektor für eine “ungemein schöne Zeit”.
Die Klassen 5a und b brachten ein grooviges Tanzstück mit. Die Schüler überreichten dem Klaus Biersack ein großes Bild von seiner Schule mit einem lieben Dankeschön von der Siebtklässlerin Maria Zaiser, “… und danke für eine schöne Zeit und die Treue zu Unterwössen und alles!” Klaus Biersack versprach, dies an einem besonderen Ehrenplatz aufzuhängen. Von den Schülern der 7. Klasse gab es eine Fotocollage mit Rennsportfotos. Der Unterwössener Bürgermeister Hans Haslreiter stellte die Volksschule als eine Vorzeigeschule dar, die vom Stil und Geist des Klaus Biersack geprägt sei. Auch er blickte auf gemeinsame Jahre zurück. Besonders habe er sich 2003 über die gemeinsam erarbeitete Lösung eines Schulvertrages mit den Nachbargemeinden Schleching und Reit im Winkl gefreut, die die Hauptschule bis heute gesichert habe, und jetzt sehe er in der wieder gemeinsamen Lösung eines Schulverbandes Achental eine neue Zukunftssicherung für die Achental-Schüler. Absolute Kompetenz, Liberalität, Kollegialität, auch Korrektheit seien Markenzeichen des Klaus Biersack. Entsprechend sei die Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Schule immer vertrauensvoll und vorbildlich gewesen. Fundierte Argumente und Mitgefühl zum Wohle der Schüler habe Klaus Biersack genutzt. Zusammen mit der Jugendbeauftragten der Gemeinde und Vorsitzenden des Wössner Regenbogens Adelheid Meirer überreichte er ein Geschenk. Adelheid Meirer hatte außerdem symbolisch Stock, Hut und Brotzeit für den scheidenden Direktor mitgebracht. Auch die kleinsten Schüler aus der 1. Klasse dankten mit einem Singspiel, bevor ein paar Buben zünftig aufplattelten. Die Elternbeiratsvorsitzende Sabine Meier überbrachte Dank und lobende Worte der Elternschaft. Sie freue sich aber jetzt auch über die kontinuierlich Fortführung und die Arbeit mit dem neuen Direktor Otto Manzenberger. Ein Gutschein für einen Motorflug solle dem scheidenden Direktor noch einmal einen Blick auf all seine Wirkungsstätten im Achental gewähren. Einen Haufen Seifenblasen, eine Wolke, Blume und viele symbolische Geschenke bis zum ins Ohr geflüsterten Schülerwunsch überbrachten in einem Singspiel die Klassen 2a und b.. Die Schülersprecher erinnerten dankbar an die gemeinsame Zeit mit Ihrem Direktor. Einen Blick aus dem gemeinsamen Alltag von Lehrer Klaus Biersack und der ausscheidenden Klasse 9 brachte der von den Schülern gespielte Sketch rund um die Handygewohnheiten eines Schuldirektors. Zum Abschluss sprach Klaus Biersack selbst. Eigentlich habe er immer ein ungutes Gefühl bei so vielen lobenden Worten und hätte eigentlich gern seinen Zwillingsbruder vorgeschickt. Aber seine Zeit an dieser Schule sei so schön gewesen, dass er sich damit gern auseinandersetze. Mit ganz wenigen Ausnahmen sei er jeden Morgen gern in seine Schule gegangen. Die Schüler hier im Achental seien eben anders als anderswo und hätten ihm seine Arbeit äußerst angenehm gemacht. Er habe das Verhältnis zu ihnen immer als ein sehr Besonderes empfunden.
Aber auch die Kollegen in Unterwössen werde er vermissen. Ein Mannschaft, die wie selten harmoniere und einen enormen Tatendrang besitze. Er werde die vielen Gespräche mit Ihnen und vor allem seinen Konrektor heftig vermissen. Aber auch das Drumherum, wie die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Menschen wie einem Ideensprudel Adelheid Meirer habe ihm die Arbeit immer besonders wertvoll gemacht. Rückblickend seien seine acht Jahre in Unterwössen die schönsten seiner Lehrerlaufbahn gewesen und das Scheiden sei ihm nur dadurch etwas erleichtert, dass er auch Zukunft in engem Kontakt zu seiner alten Wirkungsstätte und den Menschen dort bleiben werde. Warum er überhaupt gehe? Da sage er mit Beus “Die Ursache liegt in der Zukunft!”. Die neuen Zeiten und die Veränderungen im Schulsystem schüfen neue Herausforderungen, denen er sich gern noch einmal stellen würde. Jetzt sei noch die Zeit dafür, sich zu verändern. Mit einem gemeinsamen Lied aller schloss eine harmonische wehmütige Veranstaltung. Die harten Prüfungen für Klaus Biersack kamen anschließend, als er sich im gemütlichen Teil den Aufgaben der Lehrer stellen und sich vor dem königlich bayerischen Amtsgericht seiner Lehrer verantworten musste. Lohn der durchlittenen Anstrengungen und Ängste? Der Motorsportbegeisterte Klaus Biersack freute sich sichtlich über einen Fahrertraininggutschein, den ihm die Kollegen zum Abschied schenkten.
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Lehrer unter sich! Noch lacht der arme Sünder Klaus Biersack über den Richtertisch, doch was diese Zeugin dem strengen Richter Josef Parzinger (im Vordergrund) und dem Staatsanwalt Otto Manzenberger im gemütlichen Teil der Verabschiedung zu berichten wusste, ließ das böse Ende für den Angeklagten Biersack erahnen. Zuvor hatte Richter Parzinger schon zwei Strafen gegen den Angeklagten verhängen müssen, weil der den Richter auf die Frage nach dem Namen immer wieder als “Biersack” tituliert hatte.
L. Flug, Presse
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Unser Filmprojekt “Das fiese Orakel
Wir, die Klasse 7 der Hauptschule Unterwössen, drehten am Montag, am Mittwoch und am Freitag unseren Film“ Das fiese Orakel“. Das ganze Jahr über hatten wir bereits Ideen gesammelt. Aus diesen wurde dann ein Drehbuch erstellt, das als Vorlage zu diesem Film diente. Dieser wiederum handelt von drei Schülern und einer Klasse, die zwar alle gute Noten haben, aber nichts dafür tun wollen. Ein geheimnisvolles Orakel eröffnet ihnen die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Doch dann kommt alles ganz anders…
Wir hätten alle nicht gedacht, dass es so schwer sein wird, einen Film zu drehen. Einige Einstellungen mussten bis zu zehnmal gedreht werden, bis einigermaßen alles passte. Einmal stand ein Scheinwerfer im Bild, dann vergaß wieder jemand den Text oder ein Auto fuhr vorbei, so dass der Ton Probleme machte. Gleich am Montag dauerte das Ganze für die meisten bis 2.00 h früh, einige drehten sogar die ganze Nacht durch. Daher hatte die ganze 7. Klasse am Dienstag frei, um sich von den Strapazen der Nacht erholen zu können. Am Mittwoch wurden dann die ganzen Tagesszenen gedreht. Wir drehten im Physikraum, im Klassenzimmer und in unserer geheimen Kammer, die sich im Dachboden befand. Dies stellte die Hauptdarsteller, Technik, Regie und Kamera vor eine besondere Herausforderung. Da es an diesem Tag sehr heiß war, heizte sich der Dachboden derart auf, dass man schon im Stehen schwitzte. Bis alles im Kasten war, waren auch alle Beteiligten völlig erschöpft. Am Freitag wurden noch ein paar Außenszenen gedreht. Wir sind alle schon sehr neugierig, wie unser neuer Schulfilm wird. Zu sehen ist er allerdings erst nächstes Schuljahr, da die Schneidearbeiten die ganzen Ferien über dauern werden.
 Dass der Film überhaupt zustande kam, haben wir unserem Regisseur Herrn Kanamüller, der extra aus München angereist kam und unserem Klassenlehrer Herrn Manzenberger zu verdanken. Obwohl uns unser Projekt viel Freude bereitete, haben wir dabei auch sehr viel gelernt. Wir mussten sehr schnell erkennen, dass ohne Disziplin und Einsatz gar nichts läuft. Es genügt bei Weitem nicht, nur freundlich in die Kamera zu linsen. Filme machen ist harte Arbeit.
Trotzdem hatten wir alle viel Spaß und freuen uns schon auf die Premiere, wenn es heißt: VSU proudly presents „Das fiese Orakel“. Nicole Obinger, 7. Klasse
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 Zum ersten Mal „Berufsluft geschnuppert“
Vom 28.06. –02.07.2010 absolvierten wir Schüler von der 7. Klasse der Volksschule Unterwössen unserer erstes Betriebspraktikum. Das war für uns natürlich eine spannende Angelegenheit, das erste Mal „Berufsluft“ zu schnuppern.
Ich machte mein Praktikum bei der Schreinerei Ritzer in Reit im Winkl. In dieser Woche lernte ich schleifen, lackieren und Türstöcke setzen. Die Zusammenarbeit und der Umgang mit dem Werkstoff Holz hat mir so gut gefallen, dass ich mir gut vorstellen könnte, diesen Beruf einmal zu ergreifen. Eigentlich wäre ich gerne sofort dort geblieben. Doch das geht leider noch nicht. So muss ich versuchen, meine schulische Ausbildung zuerst erfolgreich abzuschließen, damit ich Chancen auf eine Lehrstelle habe. Auf dieses Ziel werde ich in den nächsten Jahren hinarbeiten. Das wurde mir im Praktikum klar Seppi Höflinger, 7. Klasse
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Mein Schnuppertag in der Gemeinde Unterwössen
Bereits zum zweiten Mal in diesem Schuljahr durften wir Schüler der 7. Klasse einen „Schnuppertag“ bei einem Betrieb unserer Wahl durchführen. Sinn dieser Veranstaltung ist es, einen ersten Einblick in das Berufsleben zu erhalten und uns gleichzeitig für eine Stelle für unser einwöchiges Betriebspraktikum zu empfehlen.
Ich für meinen Teil entschloss mich, diesen Tag in der Gemeindeverwaltung zu verbringen. Also begab ich mich pünktlich um 8.00 Uhr dorthin. Unser Bürgermeister Herr Haslreiter begrüßte mich recht freundlich und führte mich für den formellen Akt zu Herrn Müllinger, bei dem ich unterschreiben musste, dass ich auch als Schüler der Schweigepflicht unterliege. Anschließend führt e er mich durch das ganze Rathaus. Im Passamt durfte ich dann erst einmal Daten von Bürgern einscannen. In manchen Unterlagen habe ich sogar schon unterschreiben dürfen. Mit dieser Tätigkeit war in den ganzen Vormittag beschäftigt. Nach der Mittagspause musste ich Dokumente in einen Schrank einordnen. Schließlich muss ja alles seine Ordnung haben. Um ca. 15.00 Uhr durfte ich dann nach Hause gehen. Mir hat dieser Schnuppertag in der Gemeinde gut gefallen und ich fand es interessant, ein paar Einblicke von der Gemeindearbeit zu sammeln. An dieser Stelle möchte ich dem Herrn Bürgermeister Haslreiter und den Mitarbeitern der Gemeinde recht herzlich danken, dass sie mich so freundlich aufgenommen haben und mich auf diese Weise in meiner Berufsfindung unterstützen.
Bianca Kaindl, 7. Klasse
Dieser Dank gilt selbstverständlich auch allen Betrieben und Behörden, die unsere Schüler immer bereitwillig als Praktikanten aufnehmen und uns so in unserem Bemühen um eine geeignete Berufswahl unterstützen.
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Schwimmfest der Grund und Hauptschule im Sportbad
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In den Disziplinen Kurzstrecke (Brust oder Kraul), Streckentauchen und Wasserballdribbeln wurden auch heuer wieder die Bundesjugendspiele im Bereich Schwimmen durchgeführt. Für die Grundschule zeichnete sich hierfür Förderlehrerin Frau Gieß, für die Hauptschule Konrektor Otto Manzenberger verantwortlich. Durch das disziplinierte, tadellose Verhalten der Grund- und Hauptschüler konnte das Schwimmfest an zwei unterschiedlichen Tagen ohne Probleme durchgeführt werden. Obwohl die 8. Klasse durch ihr Betriebspraktikum bedauerlicherweise fehlte, wurden gerade im Streckentauchen wieder bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Diesmal stahlen dabei die Mädchen den Buben die Show. So schaffte Admira Jakupovic aus der 9. Klasse tolle 34 m und Selina Hütter aus der 6. Klasse hervorragende 32m, beides Weiten, die bei den Mädchen schon lange nicht mehr erreicht wurden. An diese Leistung konnte mit 30 m nur noch Robin Mayerhofer aus der 9. Klasse herankommen. In einem Debakel für die Lehrerschwimmstaffel endete abschließend beim „Kampf der Giganten“ das Staffelrennen. Klar setzte sich hierbei die 9. Klasse, die zuvor noch gegen die 7. Klasse im Klassenrennen verloren hatte, gegen die 7. Klasse durch. Die Lehrerstaffel landete knapp dahinter auf Platz 3. So werden für nächstes Jahr sicherlich einige Einheiten Sondertraining angesagt sein, um diesen Makel wieder auszubügeln. Auch bei der Grundschule konnte Julia Stocker (3a) mit 21 m und Anna-Marie Funk (4. Kl.) über 25 m Brust glänzen. Von den 15 Ehrenurkunden erreichten Paulina Wimmer (2a), Klara Eckert (3b) und Anna-Marie Funk (4. Kl.) die volle Punktzahl. Konnte man sich in den letzten Jahren über die hohe Zahl der teilnehmenden Grundschüler freuen, so nahmen heuer erstaunlicherweise von den 117 Grundschülern nur 76 Schülerinnen und Schüler am Schwimmfest aktiv teil. Man rätselt noch, woran das liegen könnte. |
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Neue Handballtore für den Hartplatz
Seit kurzer Zeit zieren wieder zwei Handballtore den Hartplatz der Volksschule Unterwössen. Möglich gemacht hatte das eine Spende des Elternbeirates, der die Kosten für diese Tore in Höhe von 1250 € übernahm. Zwar wurden die Tore bereits im Herbst angeschafft, jedoch von der verantwortlichen Firma nicht ein- bzw. aufgebaut. Wie sich jetzt herausstellte, hat diese Firma mittlerweile Insolvenz angemeldet. Um die Tore nicht wieder zurückschicken zu müssen, suchte Konrektor Manzenberger mit der Lieferfirma eine geeignete Lösung. Durch die tatkräftige Unterstützung von Hausmeister Mario Mahn wurden die Tore nun in Eigenregie aufgebaut und gleich im Bezug auf Sicherheit vom Sporthallenservice abgesegnet. Auf diese Weise konnte man den Preis für die Anschaffung sogar noch vermindern. Mit viel Freude und Einsatz werden die Tore nun in den Pausen von den Schülern in Beschlag genommen und eifrig bespielt. Dem Elternbeirat noch einmal herzlichen Dank für diese großzügige Spende!
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Umweltengel unterwegs
Es knackt im Unterholz, sonderbare Gestalten zw ängen sich durch das Geäst jenseits der Wanderwege im Gemeindebereich von Unter- und Oberwössen, tief gebückt und ständig auf der Suche nach Dingen, die hier eigentlich nicht hingehören. Hände in Schutzhandschuhen, futuristisch anmutende Greifzangen und Spieße kämmen sich planmäßig und unerbittlich durch die Landschaft. Aha, es ist Müllsammeltag! Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6 der Volksschule Unterwössen befreiten in der alljährlichen Müllsammelaktion die Wanderwege von dem vielen Unrat und förderten dabei Erstaunliches zutage. Sogar ein gut erhaltenes Rad wurde geborgen. Diese Aktion fand in Zusammenarbeit mit der Gemeinde statt. Unterstützt von freiwilligen Helfern und den Lehrkräften sammelten die einzelnen Gruppen auf 12 Routen in Unterwössen und auf zwei Routen in Oberwössen fleißig Müll, den sie dann in Müllsäcken verstaut am Wegrand deponierten. Als Dank für ihre Mühe erhielten die Sammler von der Gemeinde einen kleinen finanziellen Zuschuss für ihre Klassenkasse. |
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Kinder fit machen für die neuen Medien
Informativ, hilfreich, aber auch schockierend – so könnte man die Ergebnisse des Vortrages „Gefahren des Internets“ als Fazit zusammenfassen. Zwei Stunden lang referierte Herr Siegfried Weidacher von der Polizeiinspektion Grassau über die vielfältigen und versteckten Gefahrenquellen der neuen Medien. Hierbei ging er besonders auf die Bereiche Internet- und Handynutzung ein. Viel zu sorglos gingen viele Jugendliche mit diesen Medien um und verursachen durch Unachtsamkeit teilweise horrende Rechnungen, wenn sie die scheinbar „kostenlosen“ Dienste von unseriösen Anbietern in Anspruch nehmen. Auch durch Ver letzen der Urheberrechte z. B. durch das Austauschen von Musikdateien über das Internet geraten Jugendliche oft gedankenlos mit dem Gesetz in Konflikt und stehen plötzlich Forderungen im vierstelligen Bereich gegenüber. Vorsicht ist also geboten im Umgang mit den neuen Medien. Kinder sollten sich daher nie völlig unbeaufsichtigt im Internet bewegen. Es gilt, Eltern wie Kinder fit zu machen für die neuen Medien. Schade also, dass nur wenige, dafür aber interessierte Eltern den Weg in die Schulaula gefunden hatten. Diese quittierten den Vortrag von Herrn Weidacher dafür mit lang anhaltendem Applaus.
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Special Olympics – und wir waren dabei
Am 12.03.2010 fuhren wir, die Klassen 5-7 der VSU, nach Reit im Winkl. Dort fanden die „Special Olympics“ statt. Dies ist eine internationale Sportorganisation, die 180 Nationen und über 280 Millionen Menschen mit geistiger Behinderung weltweit umfasst und somit die größte Behindertensportbewegung darstellt. In Reit in Winkel angekommen machten wir als erstes ein Gruppenfoto und teilten uns dann in verschiedene Gruppen auf. Ziel und Zweck dieser Veranstaltung war es zum einen, die behinderten Sportler bei ihren Wettkämpfen anzufeuern und zum andern, eigene Erfahrungen mit Behinderten zu machen. Besonders fiel uns auf, dass alle Teilnehmer sehr motiviert und freundlich waren. Nach dem Besuch des Langlaufzentrums machten wir uns dann auf den Weg zum Hausberg, wo sich schon die Skifahrer für ihr Rennen vorbereiteten. Nach etwa 1,5 Stunden holte uns dann der Bus wieder in Reit im Winkl ab.
Ich finde, der Tag war sehr spannend und ich hoffe, dass wir wieder einmal die Gelegenheit haben, einer solchen Veranstaltung beizuwohnen. Beeindruckt hat mich vor allem, mit welcher Begeisterung die Sportler trotz ihrer Behinderung bei der Sache waren und welch bemerkenswerte Leistungen sie erbracht haben. Hier spürte man tatsächlich den olympischen Geist. (Stefanie Schubert, 7. Klasse)
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Handwerksmesse 2010 – und wir waren dabei
Am 04.03.2010 fuhren die Klassen 7, 8 und 9 der VSU zur Heim- und Handwerksmesse nach München. Sinn und Zweck des Ausfluges war es, die Arbeitswelt etwas näher kennenzulernen. Auf dem großen Messegelände waren sechs Hallen, in denen die Besucher die Neuigkeiten sowie die Berufe und das zugehörige Handwerk erkunden konnten. Man durfte sich informieren, Fragen stellen und manche Leckerei kosten. Wir spazierten in kleinen Gruppen durch die verschiedenen Bereiche wie z. B. den Japanischen Gärten, Bäder im neuesten und modernsten Stil oder Saunenlandschaften. Am Bäckerei- und Konditorhandwerk konnte man nicht ohne eine Kostprobe vorbeigehen. Dort schauten wir zu, wie ein Brot entsteht, was ich auch mit nach Hause nahm. Drei Stunden später gingen wir gemeinsam in die Riem-Arkaden shoppen Nach dem informativen Vormittag und dem lustigen Nachmittag kamen wir um vier Uhr wieder in Unterwössen an. Es waren schöne und hilfreiche Stunden und ich würde die Messe jedem weiterempfehlen. Vielen Dank auch an die Gemeinde, die freundlicherweise die Buskosten für diese Berufsinformationsfahrt übernahm. (Sarah Entfellner, 7. Klasse)
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Große Beteiligung am Malwettbewerb der VR-Banken
Mit 11 Klassen oder insgesamt 203 Schülern nahmdie Volksschule Unterwössen in diesem Schuljahr am Malwettbewerb der VR-Banken teil. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit dem diesjährigen Thema „Mach dir ein Bild vom Klima“ auseinander. Dabei entstanden ausdruckstarke Bilder, in denen die jungen Künstler ihre Gefühle, aber auch Befürchtungen hinsichtlich des Klima-wandels gekonnt ausdrückten. Im Rahmen einer Preisverleihung überreichten Herr Bauer und Frau Neumeier von der VR Bank Unterwössen den Gewinnern ihre Preise und luden sie gleichzeitig zu einer Zirkusfahrt nach München ein. Die Preisträger im Einzelnen:
I. Gruppe: (Klassen 1 u. 2) 1. Katharina Glanz, 2a „Ich pflanze Blumen selbst, statt sie aus fernen Ländern zu holen.“ 2. Jannik Kühnast, 2b „Mit dem ICE, der Natur zuliebe“  3. Johanna Fritschka, 1. „Frühling“
II. Gruppe: (Klassen 3 u. 4) 1. Anna-Marie Funk, 4. „Pinguine in Not“ 2. Linda Schweinöster, 3a „Wir pflanzen Bäume“
3. Stefan Blösl, 3b „Windkraftanlagen“
III. Gruppe: (Klassen 5a u. 6) 1. Lisa Gasteiger, 5a „Die ganze Welt schützt das Klima“ 2. Mara Haas, 5a „Die Eisberge schmelzen” 3. Dennis Moses, 5a „Tierbedrohung“
IV. Gruppe: (Klasse 8, 7, 9) 1. Seppi Heiß, 9. „Preisplatteln 2009 und 2098“ 2. Florentine Nothdurfter, 9. „Schütze Dich und die Umwelt“ 3. Simon Zaiser, 8. „Unterwössen 2100“ 3. Simon Wimmer, 7. „Heißer Wintertag“
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Wössner Skifahrer beim Kreisfinale erfolgreich
Zwar mit einer Rumpfmannschaft, jedoch dennoch bis in die Haarspitzen motiviert, reiste die Mädchenmannschaft der Jahrgänge 97 und jünger zur Kreismeisterschaft im alpinen Skilauf nach Ruhpolding. Der kämpferische Einsatz der vier Schülerinnen aus der 5. und 7. Jahrgangsstufe wurde mit einen hervorragenden 4. Platz belohnt. Nur ganz knapp verfehlte man einen Stockerlplatz und verwies manch namhafte und größere Schule auf die weiteren Plätze. Sicherlich auch ein Hinweis für die gute und fundierte Arbeit in den Vereinen. Kein Wunder also, dass sich die Mannschaft mit ihrer Betreuerin Christina Stockhammer ganz stolz dem Fotografen präsentierte. Vielen Dank auch an die beteiligten Eltern für ihre aktive Mitarbeit.
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Unterwössener Schüler spendeten für Haiti
Die Schülersprecher/innen der Volksschule Unterwössen kamen angesichts der Berichte über das verheerende Erdbeben auf Haiti zu dem Entschluss, eine Spendenaktion an der Schule zu initiieren. Mit einem eindringlichen Appell baten sie um das Engagement ihrer Mitschüler: „Auch wir sollten spenden für die Erdbebenopfer von Haiti! Für uns ist es nicht viel, für die Menschen dort aber eine große Unterstützung, wenn jeder Schüler 1 Euro von seinem Taschengeld zur Verfügung stellt.“ Viele Schüler, Eltern und Lehrer der Unterwössener Schule beteiligten sich an dieser Aktion, sodass am 29.01.2010 ein Gesamtbetrag von 420,31 Euro an Unicef „Kennwort Haiti“ auf das Konto der Bank für Sozialwirtschaft überwiesen werden konnte. Die Schülersprecherinnen Jessica Knop (8. Klasse) und Florentine Notdurfter (9. Klasse) sind stolz darauf, dass auf diesem Wege die Unterwössener Schüler ein bisschen helfen konnten und damit vor allem auch Solidarität und Mitgefühl mit den Opfern gezeigt haben. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die einen Beitrag geleistet haben.
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Chiemgau-Zeitung v. 02.02.2010 - Veranstaltung des neuen Fördervereins der Schule Unterwössen
"Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehen"
Unterwössen - Literatur und Musik eindrucksvoll und in harmonischem Miteinander präsentiert hat der neu gegründete Förderverein der Volksschule Unterwössen in einer Benefizveranstaltung in der mit Blumen und Kerzen geschmückten Aula der Schule. Trotz Schneefalls waren neben Eltern und Lehrern auch viele Interessierte aus den anderen Orten des Achentals gekommen.
Bürgermeister Hans Haslreiter hatte sich wegen des CSU-Neujahrsempfangs entschuldigen lassen, aber mit einer großzügigen Spende sein Wohlwollen bekundet. Schulleiter Klaus Biersack würdigte den rührigen Elternbeirat, der auch für das üppige kalte Buffet gesorgt hatte, und die Organisatorin der Veranstaltung und Vorsitzende des Fördervereins, Elena Mühle-Stein. Sie hat nach einem Benefizessen für die Schule vor einigen Jahren nun auch den Förderverein für die Schule ins Leben gerufen. Die Hauptakteurin des Abends, die Charakterdarstellerin Doris Buchrucker, verstand es gekonnt, die Dichterin Mascha Kaleko in ihren Gedichten sowie durch einzelne biografische Hinweise wieder lebendig werden zu lassen. Die Dichterin, 1907 als uneheliche Tochter jüdischer Eltern in Galizien geboren, übersiedelte mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach dem Ersten Weltkrieg nach Deutschland, um Pogromen zu entgehen. Von Kind an hatte sie ein bewegtes Leben und verkehrte mit Schriftstellern wie Else Lasker-Schüler, Erich Kästner und Joachim Ringelnatz, so dass sie auch der "weibliche Kästner" genannt wurde. In eher autobiografischen Gedichten wie "Interview mit mir selbst" oder "Quasi ein Januskript" beschreibt die Autorin trocken, oft witzig Beobachtungen von sich selbst und ihrer Umgebung. In "Zu Gast bei feinen Leuten" oder "Kinder reicher Leute" zeichnet sie in den wenigen Zeilen ein beeindruckendes Bild von den krassen sozialen Gegensätzen in der Bevölkerung nach den beiden Weltkriegen. Vor den Nazis emigrierte die inzwischen geschiedene und nach sieben Tagen wieder verheiratete Mascha Kaleko mit ihrem Sohn und dessen Vater 1938 in die USA. Sie hielt die Familie mit Reklametexten über Wasser und schrieb unter anderem Kindergedichte. Nach dem Krieg fand sie auch in Deutschland wieder Leser. Sie starb 1975 nur wenige Monate nach ihrem Mann in New York. Die lyrischen Abschnitte des Abends mit jeweils zwei oder drei vorgetragenen Gedichten waren durch einzelne kurze Musikstücke verbunden. Sandra De Crescenco auf der Querflöte und Sigrid Meier mit der Harfe, beide Lehrerinnen an der Musikschule Grassau, spielten nicht nur technisch hervorragend, wunderschön und mit Hingabe einzelne, kürzere Stücke aus mehreren Jahrhunderten der Musikgeschichte. Meistens zusammen, manchmal als Solo brachten sie oft weniger bekannte Komponisten wie Francois-Joseph Gossec oder Johann Georg Albrechtsberger zu Gehör. Wohlbedachter Abschluss des mit "Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehen" überschriebenen Programms waren das Gedicht "Sozusagen grundlos vergnügt" und ein virtuos von beiden Musikerinnen gespieltes finnisches Volkslied. Das Publikum dankte mit viel Applaus und nicht sparsam bemessenen Spenden, die, wie der Schulleiter verriet, zur geplanten Einrichtung eines Schulcafés beitragen sollen. gi |
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Skitage der Volksschule Unterwössen vom 18.01.-21.01.2010
Hervorragende Wetter- und Schneebedingungen erwarteten die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 5. Klasse zum Auftakt der Skiwoche, die auch heuer wieder vom Elternbeirat organisiert wurde. 38 Buben und Mädchen absolvierten bei der Skischule Reit im Winkl Kurse in den Disziplinen Skifahren, Snowboard oder Langlauf. Zur Halbzeit wechselten die Könner von den Benzeck-Liften auf den Hausberg, was auf großen Zuspruch stieß. Die Kinder hatten wieder viel Freude und Spaß an der Skiwoche und zeigten ihren Eltern zum Schluss ganz stolz die gemachten Fortschritte.
Der Elternbeirat der VSU
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Adventsbesuch der Grundschüler im Seniorenheim
Für den Besuch bei den Senioren hatten die Schüler der zweiten und dritten Klassen der VS Unterwössen mit ihren Lehrerinnen verschiedene adventliche Vorführungen zusammengestellt. Nach einem instrumental begleiteten Adventslied zeigten die Zweitklässler ein zum Nachdenken einladendes Weihnachtsspiel mit dem Titel „Wo ist Weihnachten?“ Die Senioren freuten sich hierbei auch über die netten Darbietungen der Gesangsgruppe, der kleinen Geiger, Gitarristen und Flötisten. Die dritten Klassen übergaben nach einem besinnlichen Weihnachtsgedicht ihre selbstgefertigten Karten mit Weihnachts-grüßen. Die mitgebrachten Lebkuchen wurden sogleich gekostet. Die Schülermutter und Hauswirtschafts- meisterin Frau Eckert hatte sie im Advent mit den Schülern gebacken. Die Senioren bedankten sich bei den Kindern mit Leckereien und Nüssen.
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Erste Gehversuche im Berufsleben
Am Mittwoch, den 09.12.09 verbrachte die 7. Klasse der VSU einen Arbeitstag bei einem selbst gewählten Betrieb. Jeder konnte sich aussuchen, wo er seinen Schnuppertag verbringen wollte. Ziel dieser Betriebserkundung sollte es sein, einen ersten Kontakt mit Betrieben herzustellen und gleichzeitig zum ersten Mal in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern Alle haben sich riesig gefreut und auch ich war ziemlich aufgeregt. Ich entschied mich bei meine Erkundung für die Bäckerei Guggenbichler. Der Guggenbichler ist ein beliebter Bäcker in unserem Dorf. Ich half in der Backstube mit und habe dabei viel Neues gelernt. Allerdings musste ich ziemlich früh aufstehen. Das war weniger toll. Trotz Hitze und trockenem Mund bewältigte ich meine Arbeiten wie z. B. Brezen drehen, Lebkuchen ausstechen und ab zu Sauber machen, so glaube ich, ganz gut. Im Großen und Ganzen war der Schnuppertag ein schönes Erlebnis für mich. Zwar fand ich es ziemlich anstrengend, doch schon allein die netten Unterhaltungen mit den Mitarbeitern war die Sache wert. Im Frühjahr werden wir unseren zweiten Praktikumstag durchführen, bevor wir im Sommer gleich eine ganze Woche in einem Betrieb bleiben werden.
(Claudia Entfellner, 7. Klasse)
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Nikolaus zu Gast in der Grundschule
Etwas früh – bereits am 04.12.09 – hielt heuer der hl. Nikolaus sein Besuch in der 1. und in den 2. Klassen ab. Die Kinder staunten nicht schlecht, als der heilige Mann plötzlich vor ihnen stand. Mit dabei hatte er so mancherlei Süßigkeit. Doch anscheinend waren ihm in diesem Jahr seine Säckchen ausgegangen, denn er musste seine Geschenke in farbigen Leintüchern schleppen. Wahrscheinlich hat auch der Himmel unter der Wirtschaftskrise zu leiden. Wie dem auch sei, die Kinder fanden es sehr lustig und konnten sich vor Lachen teilweise kaum mehr beruhigen. Nachdem der Nikolaus vorgetragen hatte, was seine Engerl ihm aufgeschrieben hatten, musste er auch schon wieder weiterziehen. Schade! Viel zu schnell war die Zeit verstrichen. Die Kinder wünschten ihm noch eine gute Reise und sangen ein Lied zum Abschied. In einem Punkt waren sich alle Kinder absolut sicher. Heuer war es wirklich der echte Nikolaus.
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Unterwössen (CH-Z) - Mit einer großen Feier und einer umfangreichen Ausstellung erinnerte die Volksschule Unterwössen (VSU) an den Schulhausbau an der Wetterkreuzstraße, der 1959 eingeweiht wurde.
Die Kinder der Klasse 5b führten ein Theaterstück "Schule früher" auf.
Rektor Klaus Biersack zeigte Fotos vom Bau der Schule, der noch wesentlich mehr Handarbeit erforderte als heute und zwei Jahre in Anspruch nahm. Zu den Festgästen zählte Johanna Sedlmeir, langjährige Schulleiterin in Oberwössen, Erika Kaditzky, Schulleiterin von 1979 bis 2002 in Unterwössen, der frühere Lehrer Fritz Ludwig, an den sich noch etliche der anwesenden Erwachsenen erinnern konnten, und die Schulsekretärin Elisabeth Schmid (1985 bis 2000).
Bernhard Greimel, der als Schüler 1959 bei der Einweihung dabei war, erzählte aus der Schulgeschichte über die schwierigen Verhältnisse in früheren Jahren und über einige Streiche. Die von ihm verfasste Schulgeschichte mit alten Fotos ist auch Teil der Ausstellung.
"Wer auf eine so positive Bilanz wie die unserer Volks- und Hauptschule zurückschauen kann, hat allen Grund, den runden Geburtstag zu feiern", sagte Bürgermeister Hans Haslreiter. Stellvertretend für die anderen Unterstützer nannte er den damaligen Bürgermeister Otto Stumbeck und den Hauptlehrer Franz Aberger, die Motor der neuen Schule waren. Bereits 1936 habe es Überlegungen gegeben, ein Schulhaus zu bauen, was der Zweite Weltkrieg vereitelte. Nach 1945 fiel der Unterricht für Monate aus. In den Schulsälen im alten Schulhaus und im Pfarrer-Stall war 1948 die Schülerzahl auf 282 angewachsen. In den Wirtssälen beim Stumbeck und Ammer wurde behelfsmäßig Unterricht gehalten.
1952 sprachen sich der Gemeinderat und Bürgermeister Stumbeck für den Neubau der Schule aus. Die Grundstücksbeschaffung und die Standortfrage dauerte bis 1956. Den Plan für die fünfklassige Schule mit Turnhalle erstellte Architekt Krumpholz aus Traunstein, der schon das Rathaus geplant hatte. 1957 begann die Firma Greimel mit dem Rohbau. Die Schule kostete ohne Grundstück rund 494000 Mark. Haslreiter war 1959 als Lehrling bei der Einweihungsfeier dabei. Die Schule erhielt inzwischen eine große Schulsportanlage und wurde 1986 und 1999 erweitert. "Durch den Schulvertrag mit den Nachbargemeinden Schleching und Reit im Winkl konnte unsere Hauptschule erhalten und stabilisiert werden", so der Bürgermeister.
Lehrerkollegium und Schüler sowie der Elternbeirat hatten für die Jubiläumsfeier ein umfangreiches Rahmenprogramm gestaltet. In der Aula waren, neben der Ausstellung mit alten Handarbeiten, Schulgeschichte und vielem mehr, ein Lehrerpult mit Tafel und alten Schulbänken nebst Tintenfässern und Federhalten aufgebaut.
Bereits bei der Einweihung 1959 hatten die Kinder das Lied "Wer nur den lieben langen Tag" gesungen, das die jetzige dritte Klasse perfekt vortrug und mit "Im Frühtau zu Berge" ergänzte. Mit dem Gedicht "Der faule Jockel" beteiligte sich die vierte Klasse. Die siebte Klasse war mit Gitarrenbegleitung von Konrektor Otto Manzenberger mit einem Lied zum Schulhausbau vertreten.
Viel Spaß hatten die Gäste und die Kinder der Klasse 5b, die entsprechend gekleidet und auf alten Schulbänken einen Schultag der 50er- Jahre nachspielten. Zum Abschluss der Feier trug die achte Klasse den neuen Schulsong "VSU, wir sind alle eine Crew" vor. Etliche der Schüler und Lehrer trugen bereits das neue Schul-T-Shirt "VSU mit Herz und Hirn". Die Ausstellung, die sich mit vielen alten Klassenbildern über den Flur und weitere Räume erstreckt, soll auch nach den Herbstferien weiter bestehen bleiben. Viele Namen aus früheren Schuljahren werden noch gesucht. "Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Besucher noch an Namen", hofft Rektor Biersack.
"Schule funktioniert nur, wenn sie in die Gemeinde eingebettet ist", hatte Rektor Biersack auf der Bürgerversammlung im Gasthof "Post" in Oberwössen gesagt. Er trug die Entwicklung der Schülerzahlen ab 2002/03 mit damals 289 Schülern vor. Nach 2004/05 mit 292 Schülern sind die Zahlen stets gesunken. Die Schule hat derzeit 218 Schüler in zwölf Klassen. 24 Schüler wurden heuer eingeschult.
Die VSU ist in der Kategorie "Schulprojekte" mit zwei Filmen "Der neue Sunny Lipstick - echt heiß"" begleitet von Lehrer Johannes Drechsler, und "Watt für'n Film", begleitet von Konrektor Otto Manzenberger, für den Videowettbewerb "Camgaroo Award" 2009 - "video meets cinema" - nominiert. Wie zu hören war, soll es einen zweiten Preis gegeben haben.
bre/Chiemgau-Zeitung
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Große Ehre für die Schule
Mit “der neue Sunny Lipstick - echt heiß” (Johannes Drechsler) und Watt für’n Film” (Otto Manzenberger) wurden gleich zwei Filme für den Camgaroo Award nominiert. Mal schaun’, was dabei rauskommt. Die spannende Preisverleihung findet Ende Oktober im Rahmen der Münchner Medientage im Internationalen Kongresszentrum statt. Eine Gruppe ist natürlich vor Ort.
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7. Klasse unterwegs – Betriebserkundung bei der DASSU
Am Freitag, den 02.10.2009, machte sich die 7. Klasse mit ihrem Klassleiter Herrn Manzenberger auf, um bei der DASSU mithilfe von Sebastian Pfohl eine Betriebserkundung durchzuführen. DASSU ist die Abkürzung für Deutsche Alpen Segelflug Schule Unterwössen und der zweitgrößte Segelflugplatz seiner Art in Deutschland. Herr Pfohl, der in seiner Freizeit die Eltekrowinde bedient und derzeit als Lehramtsstudent ein Praktikum an unserer Schule absolviert, führte uns in die Geheimnisse des Segelflughafens ein. So erfuhren wir, dass die DASSU 16 Segelflieger, zwei Motorsegler und ein Ultraleichtflugzeug besitzt und ein Segelflieger ab einem Neupreis von 80.000 € zu haben ist.. Sie beschäftigt fünf ständige Mitarbeiter, darunter zwei Schulleiter, zwei Werkstattleiter und eine Sekretärin. Im Jahr suchen bis zu 1.000 Kunden den Flughafen auf, um hier ihrem Hobby nachzugehen. Interessant dabei ist, dass man schon ab 14 seinen Flugschein machen kann. Bei etwa 18.000 Starts im Jahr entfallen ca. 6.000 auf den sogenannten Schleppstart, die übrigen 12.000 Starts erfolgen mit der Elektrowinde. Ihre Seile sind 1.000m lang und bringen in nur kurzer Zeit die Segler in luftige Höhen. Sie beschleunigen die Flugzeuge von 0 – 100 km/h in nur drei Sekunden.
Die Klassensprecher bedankten sich für die interessante Führung herzlich bei Herrn Pfohl und wünschten ihm für seine Zukunft als Lehrer noch alles Gute. So ging ein ereignisreicher Vormittag zu Ende.
(Bianca Kaindl, 7. Klasse)
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Aktion - Sicher zur Schule
Wie schon seit Jahren unterstützt auch in diesem Schuljahr die VR Bank Chiemgau-Süd eG die Schulwegsicherheit der Erstklässler in Unterwössen und sponserte die Verteilung von Leuchtdreiecken. Wie Marktbereichsleiter Herr Paul Bauer betonte, ist es gerade in der beginnenden dunklen Zeit, in der sich viele Schüler noch im Morgengrauen auf den Schulweg machen müssen von großer Wichtigkeit, von anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig gesehen zu werden. Es freut ihn außerordentlich, auf diese Weise einen Beitrag zur Sicherheit der Schüler auf ihrem Schulweg leisten zu können.
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